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Biodiversität – Zusammenhänge und Vielfalt des Lebens

Möchten Sie ein Thema anpassen? Kontaktieren Sie uns für die Planung aller Details.



Werkstatt (2 bis 4 Stunden oder nach Vereinbarung)

von März bis November
alle Schulstufen

 

Schulareal

Biodiversität auf dem Schulareal

Biodiversität ist die Vielfalt des Lebens. Sie ist für uns überlebenswichtig – denn sie sorgt für sauberes Wasser, Nahrung, Sauerstoff, medizinische Wirkstoffe und bietet uns Erholungsraum. Die Artenvielfalt ist unter anderem durch den Verlust von naturnahen Lebensräumen in Gefahr, besonders stark auch in der Schweiz. Mit dem Angebot «Biodiversität auf dem Schulareal» gehen wir auf Entdeckungstour rund um das Schulhaus und gestalten mit einfachen Mitteln neue Lebensräume für einheimische Arten (Pflanzen und/oder Tiere).



Führung (1.5 Stunden)

ganzjährig

Zyklus 1 bis 3

 

Lernort Kiesgrube Seeland

Tiere, Pflanzen und Lebensräume der Kiesgrube

Kiesabbau schafft Lebensraum für zahlreiche, oft seltene Tiere und Pflanzen. Auf einem Rundgang entdecken wir die vielfältigen Lebensräume: Weiher und Tümpel, Kiesflächen, Steilwände, magere Böschungen und viele mehr. Wir lernen die tierischen Kiesgrubenbewohner wie Wildbienen, Eidechsen, Ameisenlöwen, Gelbbauchunken, Frösche und Wasserinsekten hautnah kennen und beobachten mit viel Glück sogar eine Ringelnatter!



Animation (2 bis 3 Stunden)

von März bis Oktober

alle Schulstufen

 

Lernort nach Absprache (Wiese, Schulareal, Garten Ried, Kiesgrube)

Wildbienen: unverzichtbar für die biologische Vielfalt

Wenn man von Bienen spricht, denkt man zuerst an Bienenstöcke, farbige Bienenhäuser und Honig. Dass in der Schweiz noch rund 600 einheimische Wildbienenarten leben, wird oft vergessen. Verschiedene Aktivitäten lassen uns zusammen eintauchen in die grosse Welt der kleinen Bienen.



Werkstatt (2 bis 4 Stunden)

von April bis Ende Juni

alle Schulstufen

 

Lernort nach Absprache

Die Honigbiene

Ohne Blumen keine Bienen, ohne Bienen keine Blumen. Die Bedeutung und die Faszination der Honigbienen.



Werkstatt (4 Stunden)

von April bis Oktober

alle Schulstufen

 

Lernort nach Absprache

Die Natur – unsere natürliche Apotheke

Ob als erste Hilfe unterwegs oder als Zutaten für eine kleine Haus- oder Schulapotheke - die Kinder lernen hilfreiche Pflanzen und Wildkräuter kennen und erleben, wie sie verarbeitet und angewendet werden können.



Werkstatt (3 Stunden)

von Mai bis September 

alle Schulstufen

 

Lernort nach Absprache (Elfenaupark Biel oder Gewässer in der Nähe der Schule)

Das Leben am und im Wasser

Wir entdecken das Leben am und im Wasser. Die Schülerinnen und Schüler werden zu Forschern, ausgerüstet mit Fangnetzen, Lupen etc. Zusammen können wir Wassertiere bestimmen und die Wasserqualität beurteilen



Exkursion (2 bis 4 Stunden)

ganzjährig

ab Kindergarten

 

Lernort nach Absprache (Wald)

Der Wald und seine Bewohner

Viele Tiere leben in unseren Wäldern: grosse und kleine Säugetiere wie Reh, Füchse oder Eichhörnchen, aber auch ganz viele Insekten, Würmer, Schnecken und singende Vögel. Einige Waldbewohner lassen sich einfach beobachten, andere sind sehr scheu und fast unmöglich zu sehen. Aber wie können wir dann wissen, ob sie überhaupt da sind?



Werkstatt (2 bis 4 Stunden)

ganzjährig

ab Kindergarten

 

Lernort nach Absprache (Wald, Park oder Schulareal)

Sträucher, Bäume, Lebensräume – Rüstzeug des menschlichen Überlebens

Wir lernen gemeinsam die Pflanzen kennen, die uns an Grösse und Alter zumeist überragen. Pflanzen, zu denen wir aufschauen, deren Wurzeln Felsen sprengen, deren Blätter und Früchte wir sammeln (und essen) können, sowie deren Hauptbestandteil wir als Baumaterial, Werkstoff und Heizmaterial verwenden. Ihr Einfluss auf die Umwelt, den Boden, die Tiere (Mensch inklusive) ist enorm. Wie, wo, welche Art und warum? Kommen Sie mit!



Werkstatt (2 bis 4 Stunden)

von März bis Juni

alle Schulstufen

 

Lernort nach Absprache (Wald, Park oder Schulareal)

Vogelstimmen: Morgenkonzert im Frühling

Eine neue Welt eröffnet sich allen, die früh unterwegs sind und ihr «Augenmerk» auf die Ohren legen. Es gibt Vögel, die lassen sich leicht beim Singen beobachten. Andere verstecken sich und sind kaum je zu sehen. Diese verraten ihre Anwesenheit aber durch ihre Lautäusserungen. Welche Arten singen rund um den Pausenplatz? Wie viele Arten kann man auf einem Spaziergang entdecken? Weshalb singen Vögel? Was verraten uns die Rufe?




Werkstatt (3 bis 4 Stunden)

von November bis März

1. bis 6. Primarklasse

 

Lernort nach Absprache (See: Strandboden, Hafen Biel oder Erlenwäldli Nidau)

Gefiederte Wintergäste

Die Vogelwelt bietet auch im Winter viel. Insbesondere unsere Seen und grossen Flüsse erhalten zahlreichen Besuch. Viele dieser Wasservögel brüten nicht bei uns und können nur beobachtet werden, wenn die Gewässer im hohen Norden gefroren sind.



Exkursion (3 Stunden)

im Winter und im Frühling

4. bis 6. Primarklasse

 

Alte Aare Dotzingen

Biber und Auenwald – das ideale Paar

Der Auenwald ist der ideale Lebensraum des Bibers. Biber und Auenwald brauchen beide Fliessgewässer für ihre Entwicklung. Vor 200 Jahren wurde der Biber ausgerottet, glücklicherweise nimmt nun seine Population wieder zu. Die Auenwälder wurden nicht ausgerottet, aber leider sind 90% der ursprünglichen Auenwälder verschwunden. Der Biber hingegen ist ein unermüdlicher Landschaftsarchitekt, er schafft wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen.



Exkursion (2 bis 4 Stunden)

von Juni bis November, je nach Pilzaufkommen

ab 5. Primarklasse

 

Lernort nach Absprache (Wald in der Nähe der Schule)

Im Reich der Pilze

Eine Exkursion gibt den Schülerinnen und Schülern Einblick in die einzigartig wunderbare Welt der Pilze, in der essbare neben tödlich giftigen stehen. Von den mehr als 6000 einheimischen Arten werden wir einigen begegnen.



Werkstatt (4 x 2 Stunden oder nach Absprache)

August bis Oktober (November), je nach Pilzaufkommen und nach Absprache

Gymnasialstufe

 

Magglingen (oder Wald in der Nähe der Schule nach Absprache)

Lebensgemeinschaft Pilz - Baum

Drei Exkursionen im Wald geben Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die gegenseitige Abhängigkeit der Mykorrhiza-Pilze und der Waldbäume. Diese Symbiosen sind für die Gesundheit des Waldökosystems entscheidend. Die Waldexkursionen schliessen Gruppenarbeiten ein, die am letzten Tag im Schulraum vorgestellt und diskutiert werden.